Kinesiologie für Kinder

Was lässt Kinder zu aufgeschlossenen Menschen und kompetenten Erwachsenen heranreifen? Was können wir als Erwachsene dafür tun?

In diesem Seminar lernen die TeilnehmerInnen die Grundübungen der pädagogischen Kinesiologie kennen und anwenden.

 

 

Dienstag,         23.01.2018, 18:15 Uhr bis 21:15 Uhr

Referent:         Stephan Heinz

Beitrag:           4 UE - 8,00 €

Ort:                  Praxis Stephan Heinz, Am Rosengarten 22, Fulda

Anmeldung:     Volkshochschule des Landkreises Fulda,

Tel. 0661 6006-1600

Kursnummer:   VQ 1055022

Klar im Sprechen – Klar im Handeln

Selbstsicherheit - Selbstbehauptung

In Ihrem beruflichen Alltag als Tagesmutter/Tagesvater gibt es immer wieder Situationen, die Sensibilität und eine große Klarheit im

Verhalten erfordern - Situationen, in denen es schwer ist, nicht über sich bestimmen zu lassen.

Wie beispielsweise verhalten Sie sich:

  • wenn Sie sich auf getroffene Absprachen mit den Eltern nicht verlassen können?
  • wenn Ihre Arbeitszeiten nicht respektiert werden?
  • wenn eine Ausnahme zur Regel geworden ist?
  • wenn Erwartungen an Sie gerichtet werden, die Sie nicht erfüllen können oder wollen?

Wie können Sie solchen Situationen angemessen begegnen?

Übungen und Gespräche tragen dazu bei:

  • das Selbstwertgefühl und die innere Sicherheit zu stärken
  • mutiger zu werden im Ansprechen von Konfliktsituationen
  • sich abgrenzen und „Nein“ sagen zu können
  • sich miteinander über den beruflichen Alltag auszutauschen und aufmerksam zu werden für die „Fallen“ im Umgang

Bitte bringen Sie Beispiele aus Ihrem beruflichen Alltag mit.

    

Samstag,          10.02.2018, 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Referentin:       Margret Groß, Dipl.Pädagogin

Beitrag:             10 UE – 20,00 €

Ort:                  VHS des Landkreises Fulda, Georg-Stieler-Haus

Anmeldung:      Volkshochschule des Landkreises Fulda

 Tel. 0661 6006-1600

Kursnummer:    VQ 1055010  

Selbstfürsorge

Oft sind die wohlmeinenden „Ratgeber“ überfordernd – ich kann es nicht umsetzen – tausend Gründe versperren mir den Weg.

Was hindert mich eigentlich daran gut mich zu sorgen?

Selbstfürsorge wird nicht nur durch den anspruchsvollen Alltag mit den Kindern und Eltern erschwert, sondern auch durch die eigenen mentalen Stressverstärker wie Ansprüche und Glaubenssätze.

 

Der Austausch mit Kolleginnen, Impulse aus der Stressbewältigungsforschung , sowie die Methode „des inneren Teams“ werden Ihnen helfen den „Verhinderern“ auf die Schliche zu kommen und damit neue Chancen zu sehen , besser für „sich sorgen zu können“.

 

Mitzubringen sind:

  • Lust und Neugierde
  • Yoga oder Isomatte
  • Decke / Kissen / Wollsocken
  • Dinge, die Sie gerne zum Thema Ihren Kolleginnen präsentieren möchten

Kinderfragen - Kindertrauer

Kinder haben eine wunderbar offene Art, nach den großen Themen des Lebens zu fragen. Doch gerade, wenn es um Tod, Sterben und Trauer geht, sind viele Erwachsene verunsichert: Wie kann ich mit Kindern über dieses Thema sprechen?Wieviel„Wahrheit“ kann ein Kind verkraften? Und darf ich meine eigene Unsicherheit zeigen?

Fast jedes Kind wird schon in der Kindheit mit Tod und Trauer konfrontiert: die Großeltern versterben, ein Todesfall in der Nachbarschaft ereignet sich, das geliebte Haustier stirbt. AberTod ist immer noch ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft. Doch Kinder wollen Antworten.

Wie wirke ich eigentlich? Selbst- und Fremdwahrnehmung (nicht nur) in der Kindertagespflege

Häufig klaffen Selbst- und Fremdbild auseinander und wir sind verblüfft, wenn wir hören, wie wir auf andere wirken. Dieses Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Außenwirkung zu überprüfen und mit Ihrer eigenen Wahrnehmung zu vergleichen und in Übereinstimmung zu bringen. Auch gerade in der Kindertagespflege ist es wichtig, sich selbst einschätzen zu können. Denn als Kindertagespflegeperson dienen Sie Kindern als Vorbild oder Modell. Und Kinder sind aufmerksame Beobachter. Je besser Sie sich selbst einschätzen können, desto authentischer können Sie die Beziehungen zu Ihren Tageskindern gestalten. Auch in anderen Bereichen werden sich Beziehungen verbessern – und nebenbei erfahren Sie eine ganze Menge über sich selbst.

Montessori-Pädagogik:

Sprechen, lesen, schreiben in der Entwicklung des Kindes

Der kindliche Spracherwerb fällt nicht etwa vom Himmel, sondern ist in hohem Maße von der Dialoghaltung der Bezugspersonen rund um das Kind abhängig. Kenne ich die zentrale Rolle, die ich dabei spiele?

Inhalte:

  • - Entwicklungsschritte des Kindes, kindliche Dialogsignale
  • - Inhalte, Methoden, Bedingungen für das Lernen in der Montessori-Pädagogik
  • - Spiele, Lieder, Fingerspiele zum Kennenlernen und zur Wiederholung
  • - Videosequenzen – Beobachten eines Kindes – Reflexion
  • - Rolle des Pädagogen und der Eltern auf die sich entwickelnde Sprache des Kindes
  • - Wo und wie können Sie unterstützen?
  • - Bedeutung der Raumgestaltung und die Materialauswahl für den kindlichen Spracherwerb
  • - Zentrale Bedeutung des Wörtchens „nein“ für die sozialkommunikative Entwicklung eines Kindes
  • - Wie kann/sollte in der Kindereinrichtung zum Sprechen „eingeladen“ werden?
  • - Welche Strukturen helfen beim Erwerb der Schriftsprache?

Kinder brauchen Regeln

Kinder brauchen klare Regeln und Grenzen: Denn Kinder lernen dadurch, was erlaubt ist und was nicht und finden sich später leichter im Leben zurecht. Klare Strukturen schaffen Sicherheit und Geborgenheit. Wichtig ist es dabei, dass die Kindertagespflegepersonen ein gutes Vorbild abgeben und beim Setzen der Grenzen selbst bestimmte Regeln befolgen.

An diesem Abend erarbeiten wir wirkungsvolle Kommunikationsmuster und reflektieren unser eigenes Verhalten..

Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung und Schutzauftrag im Kontext Kindertagespflege

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Kindeswohl“? Wie erkenne ich eine Kindeswohlgefährdung und: bin ich als Kindertagespflegeperson zum Kinderschutz verpflichtet? Welche Schritte muss oder sollte ich einleiten, wenn ich unsicher bin, ob es einem Kind zu Hause gut geht? Und was hat es mit § 8 a SGB VIII auf sich?

Solche und ähnliche Fragen stellen sich Kindertagespflegepersonen in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern. Im Seminar werden Sie für die Macht-Ohnmacht-Verhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern sensibilisiert und in das Leitbild einer gewaltfreien Erziehung eingeführt. Sie lernen die körperlichen, geistigen und seelischen Grundbedürfnisse von Kindern unterschiedlicher Altersstufen sowie Gefährdungsmerkmale kennen. Zur Erhöhung Ihrer Handlungssicherheit werden Sie mit dem Schutzauftrag nach § 8 a SGB VIII und dem im Landkreis Fulda vorgesehenen Vorgehen zur Verdachtsabklärung einer Kinderwohlgefährdung vertraut gemacht.

Es war einmal

Jeder kennt Märchen, der eine liebt sie, der andere ist eher skeptisch beim Einsatz von Märchen in der Kindertagespflege. Dem Märchen liegt eigentlich für Kinder ein Zauber inne, der für uns Erwachsene nicht immer zugänglich ist.

Im Seminar setzen wir uns mit den wesentlichen Merkmalen von Märchen, ihre bildhafte Sprache und ihre Wirkung auf die Seelen der Kinder auseinander. Dabei gibt es bestimmt spanende Diskussionen zu den vermeintlichen „Grausamkeiten“ im Märchen und vielleicht trägt der Abend dazu bei, diese neu zu bewerten. Es werden Einsatzmöglichkeiten angesprochen, welches Märchen für welches Alter geeignet erscheint und Möglichkeiten des kreativen Einsatzes aufgezeigt.

Voraussetzungen schaffen für eine wirksame Präsentation der eigenen Kindertagespflegestelle

Die Kindertagespflege ist nun mal nicht die einzige Form der Kindertagesbetreuung. Deshalb ist es notwendig, dass Kindertagespflegepersonen das Besondere ihrer Tagespflege in der Unterscheidung zu anderen Betreuungsformen klar erkennen und auch nach außen darstellen.

Möchten Sie

  • - mehr Eltern für Ihre Kindertagespflege interessieren?
  • - dass Ihre KTP bekannter wird?
  • - das Image Ihrer KTP auf die Grundlage einer fachlichen Kompetenz stellen, um den Eltern die Entscheidung für Ihre KTP zu erleichtern?

Der erste Schritt, um dies zu erreichen, ist die Erarbeitung eines eigenen Profils und die Klärung der Inhalte und Ziele in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern.

Der zweite Schritt besteht aus der Überlegung, wie Ihre Öffentlichkeitsarbeit aussehen kann und durch welche Maßnahmen Sie die Eltern am besten erreichen.

Im dritten Schritt geht es um die praktische Umsetzung in Form einer Webseite. Dadurch wird es möglich, Ihre Kindertagespflegestelle den Eltern vorzustellen und in der Öffentlichkeit publik zu machen.

Inhalte dieser Fortbildung:

 

Erarbeitung und Vorstellung eines persönlichen Profils:

  • - Wer bin ich? - Was sind meine Potentiale? Wo liegen meine Stärken?
  • - Welche pädagogischen Inhalte und Ziele sind mir besonders
    wichtig?
  • - Was ist das Besondere an meiner Tagespflege?
  • - Welche Kompetenzen/Rahmenbedingungen kann ich anbieten?

 

 

Öffentlichkeitsarbeit in der Kindertagespflege

  • - Inhalte/Ziele/Formen der Öffentlichkeitsarbeit
  • - Mein persönliches Image in der Tagespflege:
    Wie kann ich mich in der Öffentlichkeit positiv und wirksam präsentieren?
  • - Durch welche Maßnahmen kann ich die Eltern am besten erreichen?

 

Praktische Umsetzung:

  • - Informationen zum Webseiten-Baukastensystem, das in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband speziell für die Bedürfnisse der Kindertagespflege entwickelt wurde

Erstellen einer Webseite mit der Option, eigene Texte und Bilder einzubauen